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Ankauf in Hamburg · Schlesien-Postkarten

Schlesien-Postkarten verkaufen in Hamburg

Ich kaufe schlesische Ansichtskarten an, die sich in Hamburg und Umgebung befinden – aus dem Besitz vertriebener Familien ebenso wie aus norddeutschen Sammlungen. Zur Begutachtung komme ich zu Ihnen; einschicken müssen Sie nichts.

Herkunft nicht verwischen. Wenn Karten aus dem Besitz einer bestimmten Familie stammen, notieren Sie deren Herkunftsort – diese Angabe erhöht die historische Aussagekraft.
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Vor Ort

Wie Schlesien nach Hamburg kam

Nach Kriegsende gelangten Hunderttausende Schlesier in die britische Besatzungszone, und viele von ihnen bauten sich in Hamburg und dem umliegenden Niedersachsen ein neues Leben auf. In ihren Familien blieben Karten aus Breslau, aus dem Riesengebirge oder aus den oberschlesischen Industriestädten als greifbare Verbindung zur verlorenen Heimat erhalten – häufig sorgsam gehütet über zwei und drei Generationen.

Inzwischen erreichen mich solche Bestände meist von Enkeln, denen die abgebildeten Orte nichts mehr sagen. Dabei ist die Nachfrage nach schlesischen Ansichten ungebrochen, auch von polnischer Seite, wo Stadtforscher das Vorkriegsbild ihrer Städte aus alten Karten zusammensetzen. Ich hole solche Bestände in ganz Hamburg persönlich ab und ordne sie Ihnen beim Termin Karte für Karte ein.

Ankaufsprofil

Schlesische Motive mit besonderem Gewicht

Schlesien war dicht besiedelt und vielgestaltig – entsprechend breit ist das Spektrum der gesuchten Ansichten:

  • Dörfer und Landstädte in Nieder- und Oberschlesien
  • Riesengebirge mit Bauden, Kammwegen und Wintersportszenen
  • Bad Salzbrunn, Bad Warmbrunn und andere Kurorte
  • Zechen, Hütten und Arbeitersiedlungen des Industriereviers
  • Breslauer Ansichten abseits der bekannten Stadtmitte
  • Kirchen, Klöster und Wallfahrtsorte wie Albendorf oder Wartha
  • Gasthöfe, Brauereien und Ausflugslokale mit Namenszug
  • Karten mit schlesischen Bahnpost- und Landpoststempeln

Gemischte Herkunft ist kein Problem

In vielen Hamburger Beständen liegen schlesische Karten neben Motiven aus anderen Regionen oder neben Familienfotos. Legen Sie mir den gesamten Fund vor – die Trennung nach Gebieten nehme ich selbst vor.

Bewertung

Wonach ich schlesische Karten bewerte

Für die Einstufung eines Schlesien-Bestandes sind diese fünf Punkte maßgeblich:

MerkmalWorauf es ankommt
Ort Kleine und heute stark veränderte Orte sind rar; von manchen Dörfern existieren überhaupt nur eine Handvoll Kartenmotive.
Epoche Karten vor dem Ersten Weltkrieg bilden das Rückgrat jeder guten Schlesien-Sammlung; späte Massendrucke fallen dagegen ab.
Herstellung Fotokarten örtlicher Fotografen und detailreiche Lithografien kleiner Verlage stehen an der Spitze.
Laufweg Beschriebene und gelaufene Karten dokumentieren Absender, Empfänger und Datum – für Heimatforscher oft wichtiger als das Motiv.
Bestandstiefe Viele Karten aus demselben Kreis oder Dorf verstärken einander und rechtfertigen eine deutlich höhere Gesamtbewertung.

Gut zu wissen

Drei Hinweise für Schlesien-Bestände

  • Nicht nach heutigem Bekanntheitsgrad sortieren. Wer Hirschberg kennt, aber Kanth nicht, sortiert womöglich genau die gesuchte Karte aus.
  • Zweisprachige Beschriftungen stehen lassen. Polnische Vermerke späterer Jahre gehören zur Geschichte der Karte und stören Sammler nicht.
  • Konvolute nicht auf mehrere Aufkäufer verteilen. Ein zusammen angebotener Bestand lässt sich als Ganzes einordnen und in aller Regel auch besser vergüten.

Sie brauchen weder Ortsnamen zu übersetzen noch Werte zu recherchieren – bringen Sie einfach den Karton zum vereinbarten Termin, den Rest erledige ich.

Ablauf

So läuft der Verkauf ab

  1. Sie melden sich – am einfachsten telefonisch Schildern Sie kurz, was vorhanden ist: ein Album, ein Karton, ein ganzer Nachlass. Übersichtsfotos per WhatsApp oder E-Mail helfen, sind aber kein Muss.
  2. Ich sehe mir gezielt an, was zählt Falls nötig, sage ich Ihnen konkret, welche Albumseiten oder Rückseiten ich noch sehen müsste. Bei größeren Beständen ist eine Durchsicht vor Ort oder ein Versand sinnvoll.
  3. Angebot und direkte Bezahlung Ich nenne Ihnen offen, was ich zahlen kann, und erkläre, wie ich darauf komme. Nehmen Sie das Angebot an, erhalten Sie Ihr Geld sofort. Entscheiden Sie sich dagegen, entstehen Ihnen keine Kosten.

Fragen

Häufige Fragen zu Schlesien-Beständen in Hamburg

Woher weiß ich, ob unsere Karten überhaupt aus Schlesien stammen?

Das müssen Sie nicht selbst herausfinden. Fotografieren Sie einige Vorder- und Rückseiten mit dem Handy und schicken Sie mir die Bilder – die geografische Zuordnung gehört zu meiner täglichen Arbeit.

Die Großmutter lebt noch und trennt sich schwer von den Karten.

Dann drängt nichts. Manche Familien lassen mich zunächst nur eine Einschätzung geben und verkaufen erst Jahre später. Ein Besuch bei Kaffee und Erzählungen ist mir dabei lieber als jedes eilige Geschäft.

Sind auch schlesische Fotos, Bücher und Dokumente von Interesse?

Ja. Heimatbücher, Familienpapiere und Fotografien aus Schlesien ergänzen die Karten und werden von denselben Interessenten gesucht. Bieten Sie ruhig alles zusammen an.

In welchen Hamburger Stadtteilen sind Sie unterwegs?

In allen – von Niendorf bis Neugraben, von Blankenese bis Billstedt. Mein Standort südlich der Elbe macht auch Termine im Hamburger Umland und in der Nordheide problemlos möglich.

Schlesien-Karten in Hamburg anbieten

Ein Anruf oder ein paar Handybilder genügen für den Anfang. Danach besprechen wir, wann ich mir den Bestand bei Ihnen ansehe – kostenlos und ohne dass Sie sich festlegen.

Kostenlos und unverbindlich · Antwort in der Regel innerhalb von 24 Stunden · Direkte Bezahlung beim Ankauf

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