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Ankauf in Hamburg · Alte Fotos

Alte Fotos verkaufen in Hamburg

Ich kaufe historische Fotografien aus Hamburger Haushalten an – vom Atelierporträt der Kaiserzeit bis zur Amateuraufnahme aus dem Stadtteil. Da ich südlich der Stadt ansässig bin, sehe ich mir Bestände direkt bei Ihnen an.

Kein Versand nötig. Alte Abzüge und Glasplatten vertragen den Postweg schlecht. In Hamburg vereinbaren wir stattdessen einfach einen Termin.
Telefon0151 / 66334949 E-Mailkontakt@republic-past.com WhatsAppFotos direkt senden
Kostenlos & unverbindlich·Antwort in der Regel innerhalb von 24 Stunden·Direkte Bezahlung beim Ankauf

Vor Ort

Hamburg und die Fotografie – eine alte Verbindung

Die Stadt gehört zu den frühesten Schauplätzen der deutschen Fotografie: Schon 1842 hielt Hermann Biow die Trümmer des Großen Brandes in 46 Daguerreotypien fest; wenig später betrieb er mit Carl Ferdinand Stelzner ein gemeinsames Atelier. Später arbeiteten hier renommierte Ateliers wie das von Emilie Bieber oder Rudolph Dührkoop, und die Firma G. Koppmann & Co. dokumentierte im Auftrag der Baudeputation die Bebauung auf Kehrwieder und Wandrahm, bevor sie für Freihafen und Speicherstadt abgerissen wurde.

In Hamburger Familien liegen deshalb Aufnahmen, die anderswo gar nicht entstehen konnten. Zugleich haben die Luftangriffe zwischen dem 24. Juli und dem 3. August 1943 unzählige Privatarchive mitsamt den Wohnungen vernichtet – was in Blankenese, Bergedorf oder den Walddörfern die Zeit überstanden hat, ist entsprechend seltener geworden. Genau solche Bestände sichte ich, und zwar dort, wo sie liegen: bei Ihnen zu Hause oder in der aufzulösenden Wohnung.

Ankaufsprofil

Diese Fotografien suche ich in Hamburg

Interessant ist weniger das repräsentative Einzelbild als die Aufnahme mit erkennbarem Ort, Namen oder Beruf.

  • Kabinett- und Visitformate mit Hamburger Atelieradresse
  • Straßenzüge in Hammerbrook, Rothenburgsort, St. Pauli oder der Neustadt
  • Werft-, Hafen- und Schiffsfotos, auch aus Firmenbesitz
  • Auswandererbilder rund um Abfahrt, Überfahrt und Ankunft
  • Glasplatten und Negative aus Familien- oder Fotografenbesitz
  • Geschäfts- und Kneipenansichten mit lesbaren Schildern
  • Bilder von Hochwasser, Festen, Umzügen und Vereinsleben
  • beschriftete Porträts mit Namen und Jahreszahl auf der Rückseite

Auch das Drumherum mitzeigen

Wenn zu den Fotos noch Briefe, Karten oder Papiere derselben Familie gehören, legen Sie sie beim Termin einfach dazu – im Zusammenhang lässt sich vieles besser einordnen und oft auch besser bewerten.

Bewertung

Woran ich Hamburger Fotos bemesse

Fünf Merkmale entscheiden darüber, ob eine Aufnahme dokumentarisch bedeutsam ist – keines davon ist der äußere Glanz:

MerkmalWorauf es ankommt
Ortsbezug Ein erkennbares Haus, eine benennbare Straße oder ein Firmenschild macht aus dem Bild eine Quelle zur Stadtgeschichte.
Atelier Abzüge bekannter Hamburger Werkstätten des 19. Jahrhunderts haben einen eigenen Sammlerkreis, besonders frühe Formate.
Alter Aufnahmen vor 1900 sind in Privatbesitz selten geworden; alles aus der Frühzeit der Fotografie prüfe ich besonders genau.
Technik Daguerreotypien, Ambrotypien und Glasnegative stehen deutlich über gewöhnlichen Papierabzügen späterer Jahre.
Beschriftung Namen, Daten und Ortsangaben auf der Rückseite vervielfachen die Aussagekraft – bitte nichts davon entfernen.

Gut zu wissen

Drei Fehler, die bei alten Fotos oft passieren

  • Unscharfe oder verblasste Bilder entsorgen. Gerade frühe Aufnahmen wirken unscheinbar und sind trotzdem die gesuchten Stücke.
  • Abzüge vom Untersatzkarton lösen. Auf dem Karton stehen Atelier und Zeitstellung – ohne ihn verliert das Bild seine Herkunft.
  • Glasplatten umbetten oder putzen. Die empfindliche Schicht ist schnell zerkratzt. Lassen Sie Kisten mit Platten am besten unangetastet stehen.

Am hilfreichsten ist es, wenn beim Termin alles so daliegt, wie es gefunden wurde – das Sortieren übernehme ich.

Ablauf

So läuft der Verkauf ab

  1. Sie melden sich – am einfachsten telefonisch Schildern Sie kurz, was vorhanden ist: ein Album, ein Karton, ein ganzer Nachlass. Übersichtsfotos per WhatsApp oder E-Mail helfen, sind aber kein Muss.
  2. Ich sehe mir gezielt an, was zählt Falls nötig, sage ich Ihnen konkret, welche Albumseiten oder Rückseiten ich noch sehen müsste. Bei größeren Beständen ist eine Durchsicht vor Ort oder ein Versand sinnvoll.
  3. Angebot und direkte Bezahlung Ich nenne Ihnen offen, was ich zahlen kann, und erkläre, wie ich darauf komme. Nehmen Sie das Angebot an, erhalten Sie Ihr Geld sofort. Entscheiden Sie sich dagegen, entstehen Ihnen keine Kosten.

Fragen

Häufige Fragen zum Fotoankauf in Hamburg

Kommen Sie wirklich in die Stadt, oder läuft das über Versand?

Ich komme persönlich. Mein Standort liegt südlich von Hamburg im Landkreis Harburg, die Fahrt in die Stadt ist kurz. Termine sind meist innerhalb weniger Tage möglich, bei Wohnungsauflösungen auch kurzfristiger.

Es sind mehrere Schuhkartons voll – wie soll ich das einschätzen?

Gar nicht, das ist meine Aufgabe. Ein paar Handyfotos vom Inhalt genügen für eine erste Einordnung am Telefon, den Rest sehe ich mir vor Ort an.

Auf vielen Bildern kennen wir niemanden mehr. Sind sie damit wertlos?

Nein. Für die Bewertung zählt nicht, ob die Familie die Abgebildeten kennt, sondern was die Aufnahme zeigt und wann sie entstand. Unbekannte Gesichter aus einem Hamburger Atelier von 1880 bleiben interessant.

Kaufen Sie auch Bestände außerhalb Hamburgs an?

Ja, das Umland gehört selbstverständlich dazu – vom Alten Land über Winsen bis nach Lüneburg. Auch überregionale Bestände können Sie mir jederzeit anbieten.

Fotos in Hamburg anbieten

Beschreiben Sie mir kurz – telefonisch oder per E-Mail –, was bei Ihnen liegt. Wenn es passt, vereinbaren wir einen Besichtigungstermin bei Ihnen in der Stadt – unverbindlich und ohne jede Vorbereitung Ihrerseits.

Kostenlos und unverbindlich · Antwort in der Regel innerhalb von 24 Stunden · Direkte Bezahlung beim Ankauf

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