Über mich · Sammeln · Bewahren · Weitergeben
Wer hinter Republic Past steht
Mein Interesse an Geschichte ist eng mit den Orten verbunden, an denen ich aufgewachsen bin – Hirschberg im Riesengebirge und Guhrau in Niederschlesien.
Herkunft
Wo ich aufgewachsen bin
Mein Name ist Ariel Chlodzik. Geboren wurde ich in Hirschberg im Riesengebirge; heute lebe ich im Landkreis Harburg zwischen Hamburg und Lüneburg.
Als ich drei Jahre alt war, zog meine Familie nach Guhrau in Niederschlesien, unweit der damaligen deutsch-polnischen Grenze. Meine Großeltern waren nach dem Krieg in diese Region gekommen. Die Spuren der früheren deutschen Bevölkerung waren dort überall: Auf dem Gelände, auf dem wir als Kinder spielten, lagen Reste der alten Kleinbahn. In Richtung Lissa standen alte, teilweise zerstörte Bahnbrücken. An manchen Häusern waren deutsche Schriftzüge noch erhalten oder wieder zum Vorschein gekommen, in der Umgebung lagen alte deutsche Friedhöfe. Und im Boden steckten Dinge aus einer anderen Zeit – auf dem Grundstück meiner Großmutter fand ich als Junge einen Pfennig von 1898.
Für mich gehörte das alles selbstverständlich zur Kindheit. Neugierig gemacht hat es mich trotzdem: wie diese Orte vorher ausgesehen hatten, wohin die Bahn einmal führte, wer in den Häusern gelebt hatte.
Begegnungen
Was sich nach dem Umzug nach Deutschland änderte
Hier lernte ich Menschen kennen, die selbst aus Schlesien und anderen ehemals deutschen Gebieten stammten. Einige hatten ihre Heimat durch Flucht und Vertreibung verloren. Sie erzählten mir von ihren Familien, ihren Häusern, den Orten ihrer Kindheit – und manchmal waren das Gegenden, die ich selbst kannte.
Das hat meinen Blick verändert. Derselbe Ort, der für mich Kindheit bedeutet, ist für einen anderen die Erinnerung an das Elternhaus. Beides gilt, und meine eigene Familie ist Teil dieser Nachkriegsgeschichte. Deshalb gehe ich mit beidem vorsichtig um.
Republic Past
Warum ich das mache
Was verschwindet, verschwindet meistens still: Ein Karton wird entsorgt, ein Album auseinandergenommen, weil niemand mehr weiß, wer darauf zu sehen ist.
Eine Fotografie kann ein Gesicht bewahren, eine Ansichtskarte eine Straße, die es nicht mehr gibt. Was ich ankaufe, bleibt zum Teil in meinem eigenen Bestand, das Übrige geht an Sammler, Heimatforscher und Familienchronisten, die genau danach suchen – auch an Archive und Museen. Über 2.400 Stücke sind diesen Weg gegangen. Verkaufen müssen Sie deshalb nichts: Sie entscheiden, was Sie abgeben und was in der Familie bleibt.
Zu jedem Bestand, den ich übernehme, forsche ich nach: welcher Ort, welche Jahre, wer fotografiert hat. Wenn Sie möchten, bekommen Sie das Ergebnis von mir. Der Bestand wechselt den Besitzer, die Geschichte dazu bleibt bei Ihnen.
Lernen wir uns kennen
Erzählen Sie mir, was bei Ihnen liegt – am Telefon, per E-Mail oder WhatsApp. Sie erreichen mich persönlich.
Kostenlos und unverbindlich · Antwort in der Regel innerhalb von 24 Stunden · Direkte Bezahlung beim Ankauf
Sie wissen nicht, wie Sie anfangen sollen? Eine kurze Vorlage hilft beim Schreiben.