Zum Inhalt springen

Kattowitz · Oberschlesien · Ansichtskarten

Kattowitz-Postkarten verkaufen

Ich kaufe Ansichtskarten und Nachlässe aus Kattowitz, dem heutigen Katowice – vor allem aus der deutschen Zeit bis 1922, aber auch aus den Jahren danach bis 1945.

Polnisch beschriftete Karten bitte mit vorlegen. In Kattowitzer Beständen gehören deutsche und polnische Karten zusammen – die Trennung von 1922 übernimmt der Sammler, nicht Sie.
Telefon0151 / 66334949 E-Mailkontakt@republic-past.com WhatsAppFotos direkt senden
Kostenlos & unverbindlich·Antwort in der Regel innerhalb von 24 Stunden·Direkte Bezahlung beim Ankauf

Ortskunde

Kattowitz: Boomstadt des Reviers, geteiltes Erbe

Kattowitz erhielt das Stadtrecht erst 1865 und wuchs binnen zweier Generationen zum Handels- und Verwaltungszentrum des Kohlereviers, mit Banken, Hotels, Theater und einem der wichtigsten Bahnhöfe der Provinz. Nach der Volksabstimmung von 1921 fiel die Stadt 1922 an Polen, obwohl in Kattowitz selbst eine deutliche Mehrheit für Deutschland gestimmt hatte, und wurde Hauptstadt der autonomen Wojewodschaft Schlesien; von 1939 bis 1945 stand sie noch einmal unter deutscher Verwaltung.

Katowice ist im Krieg kaum zerstört worden, die Gründerzeitviertel stehen bis heute. Was fehlt, ist das deutsche Stadtbild der Zeit vor 1922: Firmenschilder, Straßennamen, Denkmäler – und Bauten wie die Große Synagoge, die im September 1939 niedergebrannt wurde und von der oft nur Postkarten eine Abbildung überliefern. In Katowice ist eine lebendige Sammlerszene entstanden, die genau diese frühen Karten sucht; zusammen mit den Nachfahren deutscher Kattowitzer sorgt sie für anhaltende Nachfrage.

Ankaufsprofil

Motive, die bei Kattowitz besonders interessieren

Gefragt ist das Gesicht der Stadt vor der Teilung – je genauer eine Karte Straßen, Läden und Menschen benennt, desto besser.

  • Friedrichsplatz, Grundmannstraße und die Geschäftsviertel der Innenstadt
  • Bahnhof, Bahnanlagen und Hotelbauten der Jahrhundertwende
  • Theater, Kirchen und die Große Synagoge
  • Gruben, Zechenkolonien und Industriepanoramen am Stadtrand
  • Karten aus Abstimmungs- und Übergabezeit 1920 bis 1922
  • Vorortgemeinden wie Bogutschütz, Zalenze oder Brynow
  • Militär-, Vereins- und Ereigniskarten aus der Kaiserzeit
  • Karten der deutschen Verwaltungsjahre 1939 bis 1945

Auch das ist interessant

Wer aus Kattowitz stammte, hatte fast immer Verwandtschaft im ganzen Revier – deshalb tauchen in diesen Nachlässen regelmäßig Karten aus Königshütte, Beuthen oder Myslowitz auf. Bieten Sie solche gemischten Bestände bitte im Ganzen an.

Bewertung

Wovon der Wert bei Kattowitz abhängt

Nicht jede alte Karte ist gleich gefragt. Diese Punkte geben bei Kattowitz den Ausschlag:

MerkmalWorauf es ankommt
Epoche Karten vor 1922 bilden den Kern des Sammelgebiets; die kurze deutsche Kartenproduktion macht sie von selbst begrenzt und gesucht.
Ortsangabe Eine Karte, die eine bestimmte Straße, ein Kaufhaus oder eine Grube beim Namen nennt, schlägt jede allgemeine Stadtansicht.
Postgeschichte Stempel aus der Übergangszeit – deutsche und polnische nebeneinander – sind ein eigenes, intensiv gepflegtes Sammelfeld.
Technik Lichtdrucke und echte Fotografien stehen über einfachen Rasterdrucken; kolorierte Karten der Zeit um 1900 haben ihre eigene Anhängerschaft.
Vollständigkeit Serien und Alben, die zusammen geblieben sind, erzielen mehr als ihre aufgelösten Einzelteile.

Gut zu wissen

Drei Dinge, die einen Bestand entwerten

  • Deutsche und polnische Karten trennen. Beide Hälften erzählen die Geschichte derselben Stadt – auseinandergerissen verliert der Bestand seinen Zusammenhang.
  • Stempel als Nebensache behandeln. Bei Kattowitz steckt der Reiz oft im Poststempel, nicht im Bild; überklebte oder ausgeschnittene Stempel sind ein echter Verlust.
  • Vor dem Anbieten Ordnung schaffen wollen. Neu sortierte Bestände sind für die Bewertung schwieriger als unberührte – Ihre Arbeit wäre vergebens.

Übergeben Sie den Bestand so, wie ihn die Familie hinterlassen hat – alles Weitere ist meine Aufgabe.

Ablauf

So läuft der Verkauf ab

  1. Sie melden sich – am einfachsten telefonisch Schildern Sie kurz, was vorhanden ist: ein Album, ein Karton, ein ganzer Nachlass. Übersichtsfotos per WhatsApp oder E-Mail helfen, sind aber kein Muss.
  2. Ich sehe mir gezielt an, was zählt Falls nötig, sage ich Ihnen konkret, welche Albumseiten oder Rückseiten ich noch sehen müsste. Bei größeren Beständen ist eine Durchsicht vor Ort oder ein Versand sinnvoll.
  3. Angebot und direkte Bezahlung Ich nenne Ihnen offen, was ich zahlen kann, und erkläre, wie ich darauf komme. Nehmen Sie das Angebot an, erhalten Sie Ihr Geld sofort. Entscheiden Sie sich dagegen, entstehen Ihnen keine Kosten.

Fragen

Häufige Fragen zu Kattowitz-Beständen

Sind Karten mit polnischem Text aus Katowice nach 1922 etwas wert?

Die Zwischenkriegskarten aus Katowice haben ihre Sammler, vor allem in Polen, erreichen aber meist nicht das Niveau der deutschen Zeit. In einem gemischten Bestand sehe ich mir beides an.

Woran erkenne ich, ob meine Karte vor 1922 entstanden ist?

Deutsche Straßennamen, deutsche Briefmarken und Stempel mit der Schreibweise Kattowitz sind die einfachsten Hinweise. Wenn Sie unsicher sind, genügt ein Foto der Vorder- und Rückseite – die Einordnung mache ich.

Ich besitze eine Karte der Kattowitzer Synagoge. Ist so etwas gesucht?

Ja, sehr. Abbildungen der 1939 zerstörten Großen Synagoge gehören zu den gesuchten Kattowitz-Motiven, weil das Bauwerk seit September 1939 nur noch im Bild überliefert ist.

Muss ich den Bestand vorher zählen oder auflisten?

Nein. Eine grobe Beschreibung und einige Übersichtsfotos reichen völlig; Listen oder Inventare erwarte ich nicht.

Kattowitz-Bestand anbieten

Ein kurzes Gespräch klärt meist schon, was Sie in Händen halten. Die Anfrage kostet nichts, und Sie entscheiden danach in Ruhe.

Kostenlos und unverbindlich · Antwort in der Regel innerhalb von 24 Stunden · Direkte Bezahlung beim Ankauf

Telefon0151 / 66334949 E-Mailschreiben WhatsAppFotos senden