Ankauf in Hamburg · Hamburgensien
Hamburgensien verkaufen
Hamburgensien nennen Sammler alles, was Hamburg zeigt oder aus Hamburg stammt. Ich kaufe den Teil, der auf Papier überliefert ist: Ansichtskarten, Fotografien und Dokumente bis 1950 – vom einzelnen Stück bis zur gewachsenen Sammlung. Mein Standort liegt südlich der Elbe; Bestände in Hamburg sehe ich mir gern persönlich an.
Worum es geht
Was Sammler unter Hamburgensien verstehen
Das Wort ist ein Sammelbegriff: Gemeint sind Ansichten, Pläne, Drucksachen, Dokumente und Gegenstände, die Hamburg zeigen oder in Hamburg entstanden sind. Viele Sammler grenzen ihr Gebiet genau so ab – nicht nach der Art eines Stücks, sondern nach seinem Bezug zur Stadt.
Mein Teil davon ist das Papier: Ansichtskarten, Fotografien und Dokumente bis 1950. Gemälde, Möbel und Hausrat gehören nicht dazu; dafür nenne ich Ihnen auf Wunsch gern seriöse Ansprechpartner aus der Region.
Was ich suche
Diese Hamburgensien kaufe ich an
Gesucht ist, was einen Ort, eine Zeit oder einen Menschen erkennbar macht – vom einzelnen Stück bis zur ganzen Sammlung:
- Ansichtskarten aller Stadtteile, besonders Straßen, Läden und Gaststätten
- Hafen, Werften, Speicherstadt und Fleete mit Menschen bei der Arbeit
- Berufs- und Soldatenporträts mit Prägestempel Hamburger Ateliers
- private Aufnahmen mit Ort und Jahreszahl auf der Rückseite
- Firmenbriefe, Rechnungen und Briefköpfe Hamburger Handelshäuser
- Reederei- und Schiffspapiere, Auswandererpost
- Mitgliedsbücher, Innungs- und Vereinsunterlagen
- Urkunden, Lehrbriefe und Zeugnisse aus Hamburger Betrieben und Schulen
Mehr als die Innenstadt
Zu den Hamburgensien zählen auch die Vororte und Elbdörfer – von Blankenese bis Bergedorf, von den Walddörfern bis Wilhelmsburg. Ansichten abseits von Rathaus, Michel und Alster wurden in kleineren Auflagen gedruckt als die bekannten Motive; gerade sie sind oft gesucht.
Ortskunde
Altona, Harburg und Wandsbek vor 1937
Bis zum 1. April 1937 waren Altona, Harburg-Wilhelmsburg und Wandsbek eigenständige preußische Städte. Erst das Groß-Hamburg-Gesetz machte sie – zusammen mit weiteren Gemeinden des Umlands – zu Teilen Hamburgs.
Karten und Papiere aus der Zeit davor tragen deshalb Stempel und Anschriften von Altona, Harburg oder Wandsbek, nicht von Hamburg, obwohl die Orte heute zur Stadt gehören. Für viele Sammler sind das eigene Gebiete; bieten Sie solche Stücke gern ebenfalls an.
Was den Wert bestimmt
Woran sich Hamburgensien messen
Bei Hamburger Beständen entscheiden vor allem diese Merkmale:
| Merkmal | Worauf es ankommt |
|---|---|
| Ortsbezug | Eine benennbare Straße, ein Laden mit Namen oder ein verschwundenes Gebäude macht ein Stück zur Quelle der Stadtgeschichte. |
| Zeitstellung | Ansichten aus der Zeit vor den Luftangriffen vom Sommer 1943 zeigen Viertel wie Hammerbrook oder Rothenburgsort, die es in dieser Gestalt nicht mehr gibt. |
| Zusammenhang | Eine nach Stadtteilen geordnete Sammlung oder ein Firmenbestand mit Briefen, Fotos und Rechnungen sagt mehr aus als lose Einzelstücke. |
| Erhaltung | Altersspuren sind üblich. Ausgeschnittene Marken, abgelöste Fotos oder abgetrennte Briefköpfe mindern den Wert dagegen deutlich. |
Gut zu wissen
Drei Dinge, die Sie vermeiden sollten
- Die Sammlung neu ordnen. Die Ordnung nach Stadtteilen oder Straßen ist oft jahrzehntelange Arbeit und gehört zur Sammlung.
- Briefköpfe oder Marken abschneiden. Ein Firmenbrief ist mit Kopf, Text und Umschlag eine Quelle; ein Ausschnitt ist es nicht mehr.
- Unscheinbare Ansichten aussortieren. Gerade Straßen, Läden und Vororte sind bei Sammlern gefragt.
Am hilfreichsten ist es, wenn alles so bleibt, wie Sie es vorgefunden haben – das Sortieren übernehme ich.
Ablauf
So läuft der Verkauf ab
- Sie melden sich – telefonisch, per E-Mail oder WhatsApp Schildern Sie kurz, was vorhanden ist: ein Album, ein Karton, ein ganzer Nachlass. Übersichtsfotos per WhatsApp oder E-Mail helfen, sind aber kein Muss.
- Ich sehe mir gezielt an, was zählt Falls nötig, sage ich Ihnen konkret, welche Albumseiten oder Rückseiten ich noch sehen müsste. Bei größeren Beständen ist eine Durchsicht vor Ort oder ein Versand sinnvoll.
- Angebot und direkte Bezahlung Ich nenne Ihnen offen, was ich zahlen kann, und erkläre, wie ich darauf komme. Nehmen Sie das Angebot an, wird direkt beim Ankauf bezahlt. Entscheiden Sie sich dagegen, entstehen Ihnen keine Kosten.
Fragen
Häufige Fragen zu Hamburgensien
Was genau sind Hamburgensien?
Alles, was Hamburg zeigt oder aus Hamburg stammt: Ansichten, Fotografien, Dokumente, Drucksachen, Pläne und Gegenstände. Ich kaufe davon Ansichtskarten, Fotografien und Dokumente bis 1950.
Kommen Sie zur Besichtigung nach Hamburg?
Ja. Mein Standort liegt südlich der Elbe, die Fahrt in die Stadt ist kurz. Im Raum Hamburg, Lüneburg und Winsen ist oft auch kurzfristig ein Termin möglich, weiter entfernt nach Absprache.
In der Sammlung liegen auch Karten aus anderen Städten. Ist das ein Hindernis?
Nein. In Hamburger Sammlungen liegt selten nur Hamburg: Karten der Reiseziele, der Verwandtschaft in Übersee oder aus den Herkunftsorten der Familie kaufe ich ebenfalls an.
Ich habe nur einige einzelne Karten. Kommt das für Sie infrage?
Ja. Auch einzelne Karten mit Hamburger Motiven sehe ich mir gern an. Ein Foto von Vorder- und Rückseite genügt für eine erste Einschätzung.
Hamburgensien anbieten
Ein kurzer Anruf oder ein paar Fotos per Nachricht genügen für eine erste Einschätzung. Wenn es passt, ist im Raum Hamburg oft auch kurzfristig ein Termin zur Besichtigung möglich.
Kostenlos und unverbindlich · Antwort in der Regel innerhalb von 24 Stunden · Direkte Bezahlung beim Ankauf
Sie wissen nicht, wie Sie anfangen sollen? Eine kurze Vorlage hilft beim Schreiben.