Zum Inhalt springen

Meseritz · Provinz Posen · Ansichtskarten

Meseritz-Postkarten verkaufen

Ich kaufe Ansichtskarten aus Meseritz an der Obra, dem heutigen Międzyrzecz – anders als bei den meisten Posener Städten reicht die deutsche Kartenzeit hier bis 1945, entsprechend vielfältig sind die Bestände.

Auch späte Karten mitgeben. Ansichten der zwanziger und dreißiger Jahre gehören bei Meseritz ausdrücklich dazu und runden jeden Bestand ab.
Telefon0151 / 66334949 E-Mailkontakt@republic-past.com WhatsAppFotos direkt senden
Kostenlos & unverbindlich·Antwort in der Regel innerhalb von 24 Stunden·Direkte Bezahlung beim Ankauf

Ortskunde

Vom Posener Landstädtchen zur Grenzmark-Stadt

Meseritz lag am Zusammenfluss von Obra und Packlitz und war über Jahrhunderte eine Stadt der Tuchmacher, später Sitz von Landratsamt und Gericht im Westen der Provinz Posen. Über dem Fluss erinnerte die Ruine der alten Burg an die Anfänge des Ortes. Als die Provinz 1920 an Polen fiel, blieb die Stadt Meseritz beim Deutschen Reich; vom Kreis wurde der östliche Teil um Bentschen abgetreten. Die neue Grenze verlief nun unmittelbar östlich.

Ab 1922 gehörte Meseritz zur eigens gebildeten Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen, zuletzt zu Brandenburg, bis die Stadt Anfang 1945 besetzt wurde und als Międzyrzecz polnisch wurde. Für Sammler bedeutet das: Meseritzer Karten gibt es aus fünf Jahrzehnten, von der Kaiserzeit über Weimar bis in den Zweiten Weltkrieg. Diese lange Laufzeit teilt Meseritz nur mit den wenigen Kreisen, die 1920 deutsch blieben – für den größten Teil der alten Provinz endet die deutsche Kartenzeit 1919/20.

Ankaufsprofil

Motive, die bei Meseritz besonders interessieren

Neben den klassischen Stadtansichten haben vor allem die Grenzjahre Motive hervorgebracht, die es andernorts schlicht nicht gibt:

  • Burgruine, Schlossgelände und Obrabrücken
  • Tuchmacherhäuser, Werkstätten und Fabriken
  • Zollhäuser, Schlagbäume und Grenzübergänge nach 1920
  • Behördenkarten mit Grenzmark-Bezug
  • Marktplatz mit Geschäften und Wochenmarkttreiben
  • Schulen, Vereine und kirchliches Leben
  • Obrawiesen, Seen und Ausflugsziele der Umgebung
  • Dörfer des Kreises Meseritz diesseits der Grenze

Auch das ist interessant

Weil die Bevölkerung von Meseritz erst 1945 fliehen musste, blieben viele Familienbestände geschlossen erhalten und kamen komplett in den Westen. Solche Nachlässe mit Karten, Fotos, Ausweisen und Feldpost aus mehreren Jahrzehnten übernehme ich bevorzugt im Ganzen.

Bewertung

Was Meseritz-Karten wert macht

Die lange deutsche Kartenzeit heißt nicht, dass alles gleich bewertet wird. Diese Gesichtspunkte sind entscheidend:

MerkmalWorauf es ankommt
Epoche Kaiserzeitliche Lithografien und frühe Fotokarten stehen an der Spitze, doch auch Grenzmark-Ansichten der Zwischenkriegszeit haben ihre feste Nachfrage.
Grenzmotive Aufnahmen von Zollstationen und Grenzanlagen sind ein Sondergebiet mit wenigen erhaltenen Stücken.
Detailgrad Je näher die Kamera an Häusern, Menschen und Schildern war, desto aussagekräftiger und begehrter die Karte.
Postalische Spuren Meseritzer Stempel, Landpoststempel der Kreisdörfer und Zensurvermerke erhöhen den dokumentarischen Wert.
Unversehrtheit Karten ohne Albumkleberreste und ohne beschnittene Kanten lassen sich deutlich besser einordnen.

Gut zu wissen

Drei Ratschläge vor dem Anbieten

  • Nicht nach alt und neu vorsortieren. Bei Meseritz gehören auch die späten Jahrgänge zum Bestand – die Trennlinie ziehe besser ich.
  • Ausweise und Papiere nicht vernichten. Dokumente aus der Grenzmark-Zeit sind historische Belege und keine wertlosen Formulare.
  • Fotos nicht aus Rahmen und Alben schneiden. Rückseitige Vermerke und die Einbettung im Album tragen Informationen, die verloren gehen.

Je unberührter der Bestand, desto genauer kann ich ihn würdigen – und desto besser fällt meine Einschätzung für Sie aus.

Ablauf

So läuft der Verkauf ab

  1. Sie melden sich – am einfachsten telefonisch Schildern Sie kurz, was vorhanden ist: ein Album, ein Karton, ein ganzer Nachlass. Übersichtsfotos per WhatsApp oder E-Mail helfen, sind aber kein Muss.
  2. Ich sehe mir gezielt an, was zählt Falls nötig, sage ich Ihnen konkret, welche Albumseiten oder Rückseiten ich noch sehen müsste. Bei größeren Beständen ist eine Durchsicht vor Ort oder ein Versand sinnvoll.
  3. Angebot und direkte Bezahlung Ich nenne Ihnen offen, was ich zahlen kann, und erkläre, wie ich darauf komme. Nehmen Sie das Angebot an, erhalten Sie Ihr Geld sofort. Entscheiden Sie sich dagegen, entstehen Ihnen keine Kosten.

Fragen

Häufige Fragen zu Meseritz-Beständen

Meine Familie stammt aus einem Dorf bei Meseritz, nicht aus der Stadt selbst.

Dorfbestände sind mir genauso willkommen, oft sind sie sogar seltener als Stadtansichten. Nennen Sie mir den Ortsnamen, wie er in den Papieren steht, den heutigen polnischen Namen finde ich heraus.

Es sind viele Karten aus den dreißiger Jahren dabei. Kaufen Sie die an?

Ja, bei Meseritz gehören diese Jahrgänge zur regulären deutschen Kartenzeit. Ich betrachte den Bestand über alle Jahrzehnte hinweg und mache Ihnen ein Angebot für das Ganze.

Im Nachlass liegen auch Feldpostbriefe aus beiden Weltkriegen.

Bitte unbedingt beilegen. Feldpost mit Meseritzer Absendern oder Empfängern ergänzt die Karten inhaltlich und wird von mir mit angekauft.

Kann ich den Bestand persönlich übergeben?

Nach einer ersten Abstimmung per Telefon oder E-Mail ist das oft möglich. Ob Übergabe, Abholung oder versicherter Versand – wir wählen den Weg, der Ihnen am angenehmsten ist.

Meseritz-Bestand anbieten

Ein kurzer Anruf genügt für die erste Einordnung. Sie erreichen mich direkt, ohne Zwischenstellen, und bleiben bis zuletzt völlig frei in Ihrer Entscheidung.

Kostenlos und unverbindlich · Antwort in der Regel innerhalb von 24 Stunden · Direkte Bezahlung beim Ankauf

Telefon0151 / 66334949 E-Mailschreiben WhatsAppFotos senden