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Birnbaum · Provinz Posen · Ansichtskarten

Birnbaum-Postkarten verkaufen

Ich kaufe Ansichtskarten und Fotokarten aus Birnbaum an der Warthe – dem heutigen Międzychód – sowie aus den Ortschaften des alten Kreises Birnbaum, vom Einzelstück bis zum vollständigen Album.

Auch wenige Karten sind eine Anfrage wert. Aus einem Städtchen dieser Größe haben viele Motive nur in einer Handvoll Exemplaren überlebt.
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Ortskunde

Ein Warthestädtchen zwischen Wäldern und Seen

Birnbaum war eine kleine Kreisstadt im Westen der Provinz Posen, an der Warthe gelegen, umgeben von Kiefernwäldern und einer Kette von Seen. Man lebte vom Fluss und vom Holz, vom Handwerk und von den Behörden, die zu einer Kreisstadt gehörten. Deutsche, polnische und jüdische Familien wohnten hier über Generationen Tür an Tür.

Mit dem Versailler Vertrag kam die Stadt Anfang 1920 an Polen, während der westliche Teil des Kreises beim Reich blieb und dem neuen Kreis Schwerin an der Warthe zugeschlagen wurde – die Grenze verlief fortan nur wenige Kilometer entfernt. Die deutsche Kartenzeit Birnbaums endet damit abrupt nach gut zwei Jahrzehnten. Viele Alben wanderten mit den abziehenden Familien nach Westen und liegen heute irgendwo in Deutschland in Schränken und Kisten.

Ankaufsprofil

Motive, die bei Birnbaum besonders interessieren

Bei einem Ort dieser Größe gibt es keine Massenware. Praktisch jede Karte mit Birnbaumer Motiv verdient einen zweiten Blick – manche mehr als andere:

  • Gesamtansichten über die Warthe hinweg und Flusspartien
  • Marktplatz, Rathaus, Kirchen und Synagoge
  • Gasthöfe, Mühlen und kleine Betriebe der Umgebung
  • Straßenzüge mit Passanten, Fuhrwerken und Firmenschildern
  • Mehrbildkarten mit Gruß aus Birnbaum
  • Zirke und andere Orte des Kreisgebietes
  • Vereinsfeste, Schützenfeste und Jahrmärkte
  • Karten mit Bahnpost- oder Landpoststempeln der Gegend

Auch das ist interessant

In Beständen aus dem Kreis Birnbaum liegen oft Karten von beiden Seiten der Grenze von 1920 – etwa aus Schwerin an der Warthe oder Meseritz. Solche Konvolute nehme ich gerne zusammenhängend, ebenso beiliegende Fotos, Briefe und Papiere.

Bewertung

Was eine Birnbaum-Karte wertvoll macht

Feste Listenpreise gibt es für Kleinstadtkarten nicht. Worauf ich bei Birnbaum achte, können Sie auch ohne Vorkenntnisse selbst prüfen:

MerkmalWorauf es ankommt
Auflage Örtliche Buchhandlungen und Drogerien ließen oft nur ein paar hundert Stück drucken. Viele Birnbaumer Motive tauchen jahrelang nirgends auf.
Motiv Eine belebte Nebenstraße oder ein einzelnes Geschäftshaus ist meist gefragter als die immer gleiche Totalansicht.
Zeitstellung Karten vor 1905 mit ungeteilter Rückseite und frühe Lithografien stehen besonders hoch im Kurs.
Stempel und Text Poststempel aus Birnbaum oder Zirke, Absenderadressen und datierte Grüße machen die Karte zum historischen Beleg.
Erhaltung Normale Alterungsspuren schaden wenig. Abgerissene Briefmarken und beschnittene Ränder dagegen schon.

Gut zu wissen

Drei Bitten vor dem Verkauf

  • Trennen Sie den Bestand nicht auf. Karten, Fotos und Briefe aus einem Nachlass erklären sich gegenseitig – zusammen sind sie mehr wert als einzeln.
  • Lösen Sie keine Briefmarken ab. Marke, Stempel und Karte bilden eine Einheit, die Sammler genau so sehen wollen.
  • Versuchen Sie keine Reinigung. Radieren, Kleben oder Glätten richtet mehr Schaden an, als Flecken es je könnten.

Lassen Sie alles so liegen, wie es ist – ich mache mir gern selbst ein Bild und sage Ihnen offen, was ich sehe.

Ablauf

So läuft der Verkauf ab

  1. Sie melden sich – am einfachsten telefonisch Schildern Sie kurz, was vorhanden ist: ein Album, ein Karton, ein ganzer Nachlass. Übersichtsfotos per WhatsApp oder E-Mail helfen, sind aber kein Muss.
  2. Ich sehe mir gezielt an, was zählt Falls nötig, sage ich Ihnen konkret, welche Albumseiten oder Rückseiten ich noch sehen müsste. Bei größeren Beständen ist eine Durchsicht vor Ort oder ein Versand sinnvoll.
  3. Angebot und direkte Bezahlung Ich nenne Ihnen offen, was ich zahlen kann, und erkläre, wie ich darauf komme. Nehmen Sie das Angebot an, erhalten Sie Ihr Geld sofort. Entscheiden Sie sich dagegen, entstehen Ihnen keine Kosten.

Fragen

Häufige Fragen zu Birnbaum-Beständen

Wie erkenne ich, ob eine Karte noch vor 1920 entstanden ist?

Ein Blick auf die Beschriftung genügt meist: Steht Birnbaum darauf, stammt die Karte in aller Regel aus der Zeit vor 1920, bei Międzychód aus der Zeit danach. Auch Briefmarke und Stempel verraten das Jahr. Im Zweifel schicken Sie mir einfach ein Foto.

Ich habe ein gemischtes Album mit Karten aus vielen Orten.

Das ist der Normalfall, denn kaum jemand sammelte nur einen Ort. Ich sehe mir das Album als Ganzes an, gerade Mischbestände aus der Provinz Posen enthalten oft Überraschungen. Bitte nichts vorab herausnehmen.

Sind auch Karten aus den Dörfern rund um Birnbaum gefragt?

Sehr. Dorfkarten aus dem Kreis Birnbaum sind noch seltener als Stadtansichten, weil dort nur bei besonderen Anlässen fotografiert wurde. Gasthof, Schule oder Gutshaus eines kleinen Ortes können regelrechte Einzelstücke sein.

Wie läuft der Verkauf ab, wenn ich weit entfernt wohne?

Für die erste Einschätzung reichen Handyfotos per E-Mail oder ein Telefonat. Danach klären wir gemeinsam, ob Versand oder ein Termin sinnvoller ist – Sie tragen dabei kein Risiko.

Birnbaum-Karten anbieten

Rufen Sie einfach an oder schicken Sie mir ein paar Bilder. Ich sage Ihnen ehrlich, ob Ihr Bestand für mich infrage kommt – ohne jede Verpflichtung Ihrerseits.

Kostenlos und unverbindlich · Antwort in der Regel innerhalb von 24 Stunden · Direkte Bezahlung beim Ankauf

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