Zum Inhalt springen

Stettin · Pommern · Ansichtskarten

Stettin-Postkarten verkaufen

Für Ansichtskarten aus dem alten Stettin – Hafen, Innenstadt, Stadtteile und Umland bis 1945 – biete ich einen direkten Ankauf: vom einzelnen Fund aus der Schublade bis zum kompletten Familiennachlass.

Bitte den Bestand nicht vorab ausdünnen. Was auf den ersten Blick nach grauem Einerlei aussieht, ist bei Stettin oft gerade das Gesuchte.
Telefon0151 / 66334949 E-Mailkontakt@republic-past.com WhatsAppFotos direkt senden
Kostenlos & unverbindlich·Antwort in der Regel innerhalb von 24 Stunden·Direkte Bezahlung beim Ankauf

Ortskunde

Hafenstadt an der Oder – zweimal verschwunden

Stettin war Hauptstadt der Provinz Pommern und der große Seehafen Berlins: Werften, Speicherzeilen, Reedereien und Industrie zogen sich beiderseits der Oder entlang, dahinter wuchsen dicht bebaute Gründerzeitviertel. Am Ende der dreißiger Jahre zählte die Stadt nach den Eingemeindungen mehr als 380.000 Einwohner. Das repräsentative Gesicht zur Oder hin bildete die Hakenterrasse mit Regierungsgebäude, Stadtmuseum und Seefahrtschule über der breiten Freitreppe.

Die alliierten Luftangriffe von 1943 und 1944 trafen vor allem Altstadt, Hafen und die hafennahen Wohnviertel; 1945 wurde die Stadt als Szczecin polnisch, und der Wiederaufbau folgte einem anderen Plan. Zweimal verschwunden ist damit vieles: erst im Bombenkrieg, dann im Umbau danach. Ansichtskarten sind für ganze Straßenzüge zwischen Hafen und Innenstadt die letzte Bildquelle – entsprechend gezielt suchen Stettiner Familien, Schifffahrtssammler und Stadtforscher in Szczecin heute danach.

Ankaufsprofil

Stettiner Motive mit echter Nachfrage

Hakenterrasse, Schloss und Rathaus wurden in riesigen Auflagen gedruckt und sind entsprechend häufig. Gesucht wird das Arbeits- und Alltagsstettin:

  • Hafenbecken, Bollwerke, Speicher und Kräne im Detail
  • Werften und Fabriken, gern mit Belegschaft oder Stapellauf im Bild
  • Stadtteile wie Grabow, Bredow, Züllchow, Nemitz oder Braunsfelde
  • Geschäftsstraßen mit Schaufenstern, Reklame und Straßenbahn
  • Oderdampfer, Fähren und Ausflugsfahrten nach Gotzlow und Frauendorf
  • Altdamm, Finkenwalde und Podejuch am rechten Oderufer
  • Eckerberger Wald, Aussichtstürme und Ausflugslokale am Stadtrand
  • Marine, Kasernen und Feldpost mit Stettiner Absender

Auch ohne Stadtname interessant

In Stettiner Nachlässen liegen fast immer Karten aus dem weiteren Pommern und von der Ostseeküste dazwischen, dazu Fotos von Schiffen, Firmenpapiere oder Seemannsbücher. Bitte alles zusammenlassen – solche Zusammenhänge erhöhen den Wert des Ganzen.

Bewertung

Woran sich der Wert bei Stettin entscheidet

Fünf Merkmale genügen für eine erste eigene Einschätzung, ganz ohne Katalog:

MerkmalWorauf es ankommt
Blickrichtung Je näher die Kamera am Arbeitsleben war – Kai, Werkstor, Ladenzeile –, desto seltener die Karte. Panoramen von der Hakenterrasse gibt es dagegen in Mengen.
Technik Private und kleingewerbliche Fotokarten schlagen fast immer den Verlagsdruck. Erkennbar sind sie am glänzenden Fotopapier und an fehlenden Verlagsnummern.
Poststück Stettiner Maschinen- und Sonderstempel, Schiffspostvermerke und Zensurspuren interessieren Philatelisten unabhängig vom Bild.
Stadtteilbezug Eine Karte, die sich einer bestimmten Straße oder einem Vorort zuordnen lässt, findet heute in Szczecin gezielte Abnehmer.
Erhaltung Eckknicke und Altersflecken sind verschmerzbar. Abgerissene Marken und ausgeschnittene Stempel dagegen zerstören den philatelistischen Teil des Wertes.

Gut zu wissen

Drei Bitten vor dem Verkauf

  • Keine Briefmarken ablösen. Marke, Stempel und Karte bilden zusammen ein Poststück – getrennt sind alle drei Teile weniger wert.
  • Hafen- und Industriekarten nicht als langweilig abtun. Genau diese vermeintlich tristen Motive stehen bei Stettin auf den Suchlisten.
  • Konvolute nicht nach Stadtteilen zerlegen. Ich möchte sehen, wie der Bestand gewachsen ist – die Mischung erzählt die Geschichte der Familie mit.

Lassen Sie den Karton so, wie er vom Dachboden kam. Alles Weitere besprechen wir am Telefon.

Ablauf

So läuft der Verkauf ab

  1. Sie melden sich – am einfachsten telefonisch Schildern Sie kurz, was vorhanden ist: ein Album, ein Karton, ein ganzer Nachlass. Übersichtsfotos per WhatsApp oder E-Mail helfen, sind aber kein Muss.
  2. Ich sehe mir gezielt an, was zählt Falls nötig, sage ich Ihnen konkret, welche Albumseiten oder Rückseiten ich noch sehen müsste. Bei größeren Beständen ist eine Durchsicht vor Ort oder ein Versand sinnvoll.
  3. Angebot und direkte Bezahlung Ich nenne Ihnen offen, was ich zahlen kann, und erkläre, wie ich darauf komme. Nehmen Sie das Angebot an, erhalten Sie Ihr Geld sofort. Entscheiden Sie sich dagegen, entstehen Ihnen keine Kosten.

Fragen

Häufige Fragen zu Stettin-Beständen

Ich habe hauptsächlich Karten der Hakenterrasse. Lohnt das überhaupt?

Ein Anruf lohnt trotzdem. Auch bei häufigen Motiven gibt es frühe Ausgaben, seltene Verlage und interessante Rückseiten – und oft steckt zwischen zwanzig bekannten Karten eine, die den Bestand trägt.

Die Sammlung enthält viele Schiffskarten ohne Ortsangabe.

Gerade die bitte mitgeben. Dampfer-, Werft- und Reedereikarten lassen sich häufig Stettiner Schiffen zuordnen und haben ein eigenes Sammelpublikum über die Stadt hinaus.

Mein Vater stammte aus Altdamm – zählt das noch zu Stettin?

Ja. Altdamm wurde 1939 eingemeindet, und Karten von dort wie aus dem ganzen Stettiner Umland gehören für mich selbstverständlich zum Sammelgebiet.

Kaufen Sie auch einzelne Alben aus einem größeren Nachlass?

Ich sehe mir gern den gesamten Nachlass an und sage Ihnen dann offen, was für mich infrage kommt. Sie entscheiden anschließend, ob Sie alles oder nur Teile abgeben.

Stettiner Bestand anbieten

Rufen Sie einfach an und erzählen Sie, was da ist und woher es stammt. Eine erste Einschätzung bekommen Sie sofort, verbindlich wird es erst, wenn Sie es möchten.

Kostenlos und unverbindlich · Antwort in der Regel innerhalb von 24 Stunden · Direkte Bezahlung beim Ankauf

Telefon0151 / 66334949 E-Mailschreiben WhatsAppFotos senden