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Landeshut · Niederschlesien · Ansichtskarten

Landeshut-Postkarten verkaufen

Karten aus Landeshut, Grüssau und den Webereidörfern ringsum übernehme ich gern in jeder Menge – auch dann, wenn Sie selbst nicht einschätzen können, was der Karton vom Dachboden enthält.

Firmenpost gehört dazu. Briefköpfe und Werbekarten der Landeshuter Spinnereien und Webereien sind eigene kleine Zeitdokumente – bitte nicht entsorgen.
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Ortskunde

Landeshut: Leinen, Kloster, Gebirgsrand

Landeshut am Bober, heute Kamienna Góra, verdankte seinen Aufstieg dem Leinen: Über Jahrhunderte wurde hier Garn gehandelt und Leinwand gewebt, im 19. Jahrhundert kamen große mechanische Spinnereien und Webereien hinzu, deren Schornsteine viele Kartenansichten prägen. Wenige Kilometer nördlich lag Grüssau mit seiner berühmten barocken Zisterzienserabtei, der Grablege schlesischer Piasten und einem Ziel für Pilger wie Kunstreisende.

Vom Kriegsende blieb die Stadt baulich weitgehend verschont, sodass ihre Karten heute vor allem eines leisten: Sie zeigen die verschwundene Arbeitswelt – Fabriksäle, Bleichen, Werksiedlungen und Belegschaften, die kein Reiseführer je abbildete. Gefragt sind sie bei ehemaligen Landeshutern und ihren Familien, bei Industriegeschichtlern und bei Sammlern der Grüssauer Klosterlandschaft, die jedes neue Motiv registrieren.

Ankaufsprofil

Diese Landeshuter Motive suche ich

Neben den klassischen Stadtansichten gibt es hier zwei starke Sonderfelder – die Textilindustrie und Grüssau. Konkret interessieren mich:

  • Werksgelände, Maschinensäle und Arbeiterwohnhäuser der Textilbetriebe
  • Grüssauer Abteikirche, Josephskirche und Klosterhof aus allen Blickwinkeln
  • Prozessionen, Wallfahrten und kirchliche Feste in Grüssau
  • Bober-Partien, Wehre, Brücken und Mühlen
  • Gasthöfe und Sommerfrischen am Rand des Riesengebirges
  • Bahnhof Landeshut und die Strecken ins Gebirge
  • Winterbilder, Schneelagen und frühe Skiläufer der Gegend
  • Gruppenfotos von Belegschaften, Innungen und Schulklassen als Fotokarte

Der Blick über den Kreis

Landeshuter Alben greifen fast immer nach Schmiedeberg, ins Riesengebirge oder nach Waldenburg aus. Diese Mischbestände trenne ich nicht auf, sondern bewerte sie in ihrer gewachsenen Zusammensetzung.

Bewertung

Wert-Merkmale bei Landeshut und Grüssau

Fünf Gesichtspunkte helfen Ihnen, Ihren Bestand vorab grob einzuschätzen:

MerkmalWorauf es ankommt
Industriemotive Fabrik- und Arbeitsweltkarten wurden seltener aufgehoben als Kirchen- und Ringansichten – gerade sie fehlen den Sammlungen heute.
Grüssau-Varianten Die Abtei wurde oft gedruckt, doch Innenräume, Deckenfresken und Festtagskarten mit Menschen davor heben sich vom Standard ab.
Frühe Stücke Karten aus der Zeit vor 1905, erkennbar an der ungeteilten Adressseite, stammen aus der Blüte der Kartenmode und sind entsprechend begehrt.
Herkunftskette Wenn ein Bestand nachweislich aus einer Landeshuter Familie stammt, gibt das den Stücken einen Zusammenhang, den lose Zukäufe nie haben.
Vollständigkeit Serien und nummerierte Folgen örtlicher Verlage sind komplett spürbar interessanter als als versprengte Einzelnummern.

Gut zu wissen

Dreimal besser die Finger davon lassen

  • Fotokarten von Personen aussondern. Belegschafts- und Familienaufnahmen vor erkennbaren Landeshuter Gebäuden gehören zum Wertvollsten, wirken auf Laien aber unscheinbar.
  • Alben in Klarsichthüllen umbetten. Beim Umstecken brechen Ecken und die alte Ordnung geht verloren – die Originalalben sind der bessere Schutz.
  • Mit Bleistift Preise notieren. Eigene Markierungen auf historischen Karten mindern den Zustand und lassen sich selten rückstandsfrei entfernen.

Übergeben Sie mir den Bestand so, wie die Vorbesitzer ihn hinterlassen haben – alles Weitere ist meine Aufgabe.

Ablauf

So läuft der Verkauf ab

  1. Sie melden sich – am einfachsten telefonisch Schildern Sie kurz, was vorhanden ist: ein Album, ein Karton, ein ganzer Nachlass. Übersichtsfotos per WhatsApp oder E-Mail helfen, sind aber kein Muss.
  2. Ich sehe mir gezielt an, was zählt Falls nötig, sage ich Ihnen konkret, welche Albumseiten oder Rückseiten ich noch sehen müsste. Bei größeren Beständen ist eine Durchsicht vor Ort oder ein Versand sinnvoll.
  3. Angebot und direkte Bezahlung Ich nenne Ihnen offen, was ich zahlen kann, und erkläre, wie ich darauf komme. Nehmen Sie das Angebot an, erhalten Sie Ihr Geld sofort. Entscheiden Sie sich dagegen, entstehen Ihnen keine Kosten.

Fragen

Oft gefragt bei Landeshuter Beständen

Zwischen den Karten liegen Andachtsbilder und Pilgerandenken aus Grüssau.

Bitte unbedingt dabeilassen. Wallfahrtsandenken, Heiligenbilder und Klosterführer aus Grüssau ergänzen die Karten und werden vom selben Sammlerkreis gesucht. Ich übernehme solche Beigaben zusammen mit dem Kartenbestand.

Wir haben vor allem Fabrik- und Firmenunterlagen, kaum klassische Ansichtskarten.

Auch das interessiert mich. Geschäftspapiere, Fotoalben und Werbedrucke der Landeshuter Textilbetriebe dokumentieren die Wirtschaftsgeschichte der Stadt und finden ihre Abnehmer. Beschreiben Sie mir einfach, was vorliegt.

Die Beschriftungen sind in alter deutscher Schrift – wir können nichts lesen.

Das ist der Normalfall und kein Hindernis. Kurrent und Sütterlin lese ich routiniert und erkläre Ihnen bei Interesse gern, was auf den Karten steht. Manchmal ergibt sich daraus sogar Wissenswertes über Ihre eigene Familie.

Was geschieht, wenn ich das Angebot nicht annehmen möchte?

Dann behalten Sie Ihre Karten – so einfach ist das. Mein Angebot ist kostenlos und bindet Sie zu nichts; es entstehen Ihnen in keinem Fall Kosten oder Verpflichtungen.

Landeshut-Bestand anbieten

Melden Sie sich formlos per Telefon oder mit ein paar Fotos – gemeinsam finden wir heraus, was in Ihrem Bestand steckt.

Kostenlos und unverbindlich · Antwort in der Regel innerhalb von 24 Stunden · Direkte Bezahlung beim Ankauf

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