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Eger · Sudetenland · Ansichtskarten

Eger-Postkarten verkaufen

Ich kaufe Ansichtskarten, Alben und Nachlässe aus Eger und dem Egerland – Stadtansichten, Trachten- und Ereigniskarten ebenso wie ganze Sammlungen aus Vertriebenenfamilien.

Auch Trachten- und Mundartkarten mitzählen. Egerländer Bestände enthalten oft mehr als Stadtansichten – gerade die volkskundlichen Karten haben ihre eigenen Liebhaber.
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Ortskunde

Warum Egerer Ansichten heute gesucht werden

Eger, heute Cheb, gehört zu den geschichtsträchtigsten Städten Böhmens: eine staufische Kaiserpfalz mit Doppelkapelle, der Marktplatz mit dem Stöckl – jener eigentümlichen Zeile mittelalterlicher Fachwerkhäuser – und das Haus, in dem 1634 Wallenstein ermordet wurde. Im 19. Jahrhundert wurde die Stadt zum Eisenbahnknoten, an dem sich die Strecken aus Bayern, Sachsen und Prag trafen. Bis 1918 war Eger österreichisch, danach tschechoslowakisch, ab 1938 Teil des Deutschen Reiches.

Mit der Vertreibung 1945/46 verlor die Stadt ihre deutsche Bevölkerungsmehrheit – 1930 waren rund 25.000 der gut 31.000 Einwohner Deutsche; die Egerländer fanden vor allem in Bayern eine neue Heimat und unterhalten dort bis heute aktive Heimatverbände. Ihre Heimatverbände, Familienforscher und Sammler suchen gezielt nach Karten aus Eger und den Dörfern des Egerlands. Da die Stadt 1944/45 mehrfach schwer bombardiert wurde und Teile der Altstadt danach verfielen und abgetragen wurden, zeigen alte Karten auch hier manches, was nicht mehr steht.

Ankaufsprofil

Motive, die bei Eger besonders interessieren

Stöckl und Wallensteinhaus wurden oft verlegt. Den Unterschied machen die Karten abseits dieser Klassiker.

  • Gassen und Höfe der Altstadt jenseits des Marktplatzes
  • Kaiserburg mit Doppelkapelle und Schwarzem Turm
  • Bahnhofsanlagen, Züge und Eisenbahnerpersonal
  • Geschäfte, Handwerksbetriebe und Wirtshäuser mit Namenszug
  • Trachten-, Mundart- und Egerländer Heimatkarten
  • Garnison, Kasernen und militärische Anlässe
  • Fest- und Trachtenumzüge, Stadtjubiläen und andere Ereigniskarten
  • Dörfer und Marktflecken des Egerlands bis hinauf ins Erzgebirge

Auch das ist interessant

Wegen der Nähe zu Franzensbad, Marienbad und Karlsbad liegen in Egerer Alben oft Bäderkarten aus dem westböhmischen Dreieck. Ich betrachte solche gemischten Bestände als Einheit und übernehme sie komplett.

Bewertung

Was den Wert einer Eger-Karte bestimmt

Fünf Merkmale genügen für eine erste Einordnung – keines davon erfordert Fachliteratur:

MerkmalWorauf es ankommt
Motivseltenheit Eine Dorfkarte aus dem Egerland oder eine Egerer Nebengasse ist meist rarer als jede Stöckl-Ansicht.
Frühzeit Lithografien und Gruß-aus-Karten aus der Zeit vor 1905 mit österreichischen Marken sind eine gesuchte Gruppe für sich.
Volkskunde Echte Fotokarten von Trachtengruppen, Hochzeiten oder Festumzügen dokumentieren Egerländer Brauchtum und finden eigene Interessenten.
Gelaufene Post Stempel von Grenz- und Bahnpostämtern sowie Absendertexte machen aus der Ansicht ein datierbares Zeugnis.
Zustand Leichte Alters- und Albumspuren sind unproblematisch; entfernte Marken und beschnittene Karten mindern deutlich.

Gut zu wissen

Drei Dinge, die Sie besser nicht tun

  • Heimat- und Trachtenkarten als Kitsch abtun. Was heute volkstümlich wirkt, ist oft die seltenste Schicht eines Egerländer Bestandes.
  • Doppelte Karten vorschnell entsorgen. Vermeintliche Dubletten unterscheiden sich häufig in Auflage, Stempel oder Rückseite – die Prüfung ist meine Sache.
  • Beschriftete Umschläge und Zettel entfernen. Notizen der Vorbesitzer verraten Orte und Namen, die sich später niemand mehr erschließen kann.

Geben Sie den Bestand einfach so weiter, wie ihn Ihre Familie aufbewahrt hat – mehr braucht es nicht.

Ablauf

So läuft der Verkauf ab

  1. Sie melden sich – am einfachsten telefonisch Schildern Sie kurz, was vorhanden ist: ein Album, ein Karton, ein ganzer Nachlass. Übersichtsfotos per WhatsApp oder E-Mail helfen, sind aber kein Muss.
  2. Ich sehe mir gezielt an, was zählt Falls nötig, sage ich Ihnen konkret, welche Albumseiten oder Rückseiten ich noch sehen müsste. Bei größeren Beständen ist eine Durchsicht vor Ort oder ein Versand sinnvoll.
  3. Angebot und direkte Bezahlung Ich nenne Ihnen offen, was ich zahlen kann, und erkläre, wie ich darauf komme. Nehmen Sie das Angebot an, erhalten Sie Ihr Geld sofort. Entscheiden Sie sich dagegen, entstehen Ihnen keine Kosten.

Fragen

Häufige Fragen zu Eger-Beständen

Meine Familie stammt aus einem kleinen Dorf bei Eger, nicht aus der Stadt. Interessiert das überhaupt?

Gerade das. Von vielen Egerländer Dörfern existieren nur wenige Karten überhaupt, entsprechend gefragt sind sie bei Heimatforschern und Nachfahren. Nennen Sie mir einfach den Ortsnamen, auch in alter Schreibweise.

Warum tragen die ältesten Karten österreichische Briefmarken?

Weil Eger bis 1918 zur österreichisch-ungarischen Monarchie gehörte und die Post über deren Ämter lief. Diese Frankaturen und Stempel sind ein Echtheits- und Datierungsmerkmal – bitte nicht ablösen.

Im Nachlass liegen auch Egerländer Bücher, Wimpel und Treffen-Andenken der Nachkriegszeit.

Mein Kernbereich sind die Karten und Papiere bis etwa 1950, aber ich sehe mir den Zusammenhang gern vollständig an. Was zusammen überliefert ist, sollte auch zusammen angeboten werden.

Kaufen Sie auch einzelne, besonders alte Stücke an?

Ja, vom Einzelstück bis zur großen Sammlung. Bei sehr frühen Egerer Lithografien genügt schon ein Foto von Vorder- und Rückseite für eine erste Aussage.

Eger-Bestand anbieten

Rufen Sie an oder senden Sie ein paar Bilder – ich sage Ihnen konkret, was Ihr Egerländer Bestand hergibt. Kostenlos und ohne Bedingungen.

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