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Breslau · Niederschlesien · Ansichtskarten

Breslau-Postkarten verkaufen

Ich kaufe Ansichtskarten, Alben und Nachlässe mit Breslauer Motiven aus der Zeit vor 1945 – vom einzelnen Konvolut bis zur über Generationen gewachsenen Sammlung.

Bitte nichts aus dem Album lösen. Wie eine Sammlung zusammengestellt wurde, ist oft selbst ein Teil ihres Wertes.
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Ortskunde

Warum Breslauer Ansichten heute gesucht werden

Breslau war bis 1945 die größte Stadt im deutschen Osten: Provinzhauptstadt Niederschlesiens, Universitätsstadt, Handelsplatz an der Oder, Eisenbahnknoten und Garnison. Von dieser Stadt steht vieles nicht mehr. Die Kämpfe um die „Festung Breslau“ im Frühjahr 1945 haben ganze Straßenzüge ausgelöscht, der Wiederaufbau als Wrocław hat das Übrige verändert.

Deshalb sind Ansichtskarten oft die einzige erhaltene Abbildung eines Hauses, eines Geschäfts oder einer Straßenecke. Gesucht werden sie heute von zwei Seiten: von deutschen Familien, die ihre Herkunft belegen möchten, und von polnischen Sammlern und Stadtforschern in Wrocław, die das Vorkriegsbild ihrer Stadt rekonstruieren. Das macht auch unscheinbare Karten wertvoll – Motive, die man beim Sortieren zuerst aussortieren würde.

Ankaufsprofil

Motive, die bei Breslau besonders interessieren

Ring, Rathaus und Dominsel wurden millionenfach gedruckt. Die eigentlich seltenen Karten zeigen den Alltag – und liegen häufig unbeachtet in Familienalben.

  • Nebenstraßen mit Geschäftsschildern und Firmenwerbung
  • Vororte wie Karlowitz, Zimpel, Krietern, Oswitz oder Grüneiche
  • Werkstätten, Fabriken, Waggonbau und Oderhäfen
  • Gasthäuser, Kolonialwarenläden und Markthalle
  • Straßenbahn, Fuhrwerke und frühe Fahrzeuge im Straßenbild
  • Schulen, Vereine, Feuerwehr, Feste und Umzüge
  • Kasernen, Truppenteile und Feldpost mit Breslauer Bezug
  • Hochwasser 1903, Ausstellungen und andere Ereignisse

Auch das ist interessant

Karten aus dem Breslauer Umland und aus ganz Schlesien gehören oft zum selben Bestand und werden gemeinsam betrachtet – ebenso Fotos, Briefe, Urkunden und Dokumente, die im Album neben den Karten liegen.

Bewertung

Was den Wert einer Breslau-Karte bestimmt

Es gibt keinen festen Preis pro Karte. Ob ein Bestand interessant ist, entscheidet sich an wenigen Merkmalen – diese lassen sich auch ohne Fachkenntnis erkennen:

MerkmalWorauf es ankommt
Motiv Je alltäglicher und genauer verortet, desto seltener. Eine namenlose Seitenstraße mit lesbaren Ladenschildern ist meist interessanter als der Ring.
Machart Echte Fotokarten entstanden oft in sehr kleiner Auflage. Farblithografien vor 1905 sind ebenfalls gesucht, Massendrucke der 1930er Jahre seltener.
Rückseite Beschriftungen, Adressen, Stempel und Datum machen aus einem Bild ein Dokument. Die Rückseite gehört unbedingt zur Karte.
Zusammenhang Ein vollständiges Album einer Familie sagt mehr aus als hundert einzelne Karten und wird deshalb anders bewertet.
Zustand Gebrauchsspuren sind normal und kein Ausschlussgrund. Nachträgliches Beschneiden, Kleben oder Aufziehen mindert den Wert dagegen erheblich.

Gut zu wissen

Drei Dinge, die Sie besser nicht tun

  • Karten aus dem Album lösen. Die Anordnung zeigt, was zusammengehört – einmal getrennt, ist sie nicht wiederherstellbar.
  • Nach eigenem Geschmack aussortieren. Genau die verblassten, unscheinbaren Karten sind häufig die seltenen.
  • Rückseiten abdecken oder überkleben. Stempel und Handschrift sind Teil der historischen Aussage.

Sie müssen nichts ordnen und nichts bestimmen. Es genügt, wenn der Bestand so bleibt, wie Sie ihn vorgefunden haben.

Ablauf

So läuft der Verkauf ab

  1. Sie melden sich – am einfachsten telefonisch Schildern Sie kurz, was vorhanden ist: ein Album, ein Karton, ein ganzer Nachlass. Übersichtsfotos per WhatsApp oder E-Mail helfen, sind aber kein Muss.
  2. Ich sehe mir gezielt an, was zählt Falls nötig, sage ich Ihnen konkret, welche Albumseiten oder Rückseiten ich noch sehen müsste. Bei größeren Beständen ist eine Durchsicht vor Ort oder ein Versand sinnvoll.
  3. Angebot und direkte Bezahlung Ich nenne Ihnen offen, was ich zahlen kann, und erkläre, wie ich darauf komme. Nehmen Sie das Angebot an, erhalten Sie Ihr Geld sofort. Entscheiden Sie sich dagegen, entstehen Ihnen keine Kosten.

Fragen

Häufige Fragen zu Breslau-Beständen

Ich habe nur wenige Karten aus Breslau – lohnt sich eine Anfrage?

Ja. Bei Breslau entscheidet nicht die Menge, sondern das Motiv. Eine einzelne Fotokarte aus einem Vorort kann interessanter sein als ein ganzer Stapel Ringansichten. Ein Anruf oder wenige Bilder genügen für eine erste Einordnung.

Meine Karten sind auf Polnisch beschriftet oder aus der Nachkriegszeit.

Mein Schwerpunkt liegt auf der Zeit bis 1945. Nachkriegskarten aus Wrocław sind meist weniger gesucht. Wenn beides in einem Bestand liegt, sehe ich mir trotzdem alles an – Sie müssen nicht vorher trennen.

Im Album liegen auch Fotos, Briefe und Papiere. Stört das?

Im Gegenteil. Gerade bei schlesischen Beständen ergeben Karten, Fotos und Dokumente zusammen erst das Bild einer Familie oder eines Ortes. Solche gewachsenen Nachlässe interessieren mich besonders.

Wie schnell bekomme ich eine Rückmeldung?

In der Regel innerhalb von 24 Stunden. Wenn Sie anrufen, meist sofort – Sie sprechen direkt mit mir und nicht mit einem Ankaufsbüro.

Breslau-Bestand anbieten

Ein Anruf genügt, um zu klären, ob Ihr Bestand infrage kommt. Sie müssen dafür nichts vorbereiten und gehen keine Verpflichtung ein.

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